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Die Ausgangslage

Das Web, unendliche Weiten - aber hier sind alle präsent. Fast jedes Unternehmen präsentiert sich mit einer mehr oder weniger aktuellen, dynamischen und gut aussehenden Präsenz im Internet. Die Angebote sind in den vergangenen Jahren immer weiter gewachsen - und natürlich auch die Anforderungen. Responsiv und aktuell auf allen möglichen Geräten komfortabel anzuschauen sind nur einige der Maßstäbe, an denen man sich messen muss.

Entsprechend stecken Unternehmen durchaus einiges an Aufwand in das Web-Angebot. Komplexe Seiten, die über passende Content-Management-Systeme gefüttert werden, sind an der Tagesordnung. Datenbanken und Web-Server-Add-Ons sorgen für dynamische Anpassungsmöglichkeiten. Der erste Eindruck zählt eben - auch bei der Website. Diese hat sich zu einem wichtigen ersten Anlaufpunkt für Interessenten und Partner entwickelt.

Auf der anderen Seite steht dieser öffentlichkeitswirksame Auftritt des Unternehmens eben auch im Fokus von möglichen Angreifern. Und je komplexer eine Website bzw. der Webserver aufgebaut ist, umso aufwendiger ist es, die Site effektiv vor Angriffen zu schützen. Auch bei der Sicherheit gilt: je einfacher der Aufbau desto besser.

Was also kann man tun?


Statische Webseiten

Eine echte Alternative sind da statische Webseiten-Generatoren. Dabei können zwar diverse Werkzeuge, Vorlagen und Editoren beim Erstellen einer Webseite genutzt werden. Am Ende baut der Generator aus den vorhanden Inhalten und Vorlagen aber eine einfache statische Website, die über einen schlanken Webserver-Dienst ausgeliefert werden kann. Die Pflege beim Webserver beschränkt sich also auf das (möglichst schlanke) Basissystem und die ebenfalls möglichst schlank aufgesetzte Web-Server-Software wie z.B. einen minimal installierten nginx Webserver.

Im Open Source Umfeld gibt es eine Reihe von Projekten, die als Website Generator dienen. Dabei stehen eine Vielzahl von Vorlagen und Erweiterungen zur Verfügung, die es ermöglichen, auch auf diesem Weg ansprechende Webseiten zu bauen, die den Vergleich nicht scheuen müssen.

Beispiele für solche Generatoren sind:

Die Projekte setzen durchaus unterschiedliche Schwerpunkte und haben je nach Anwendungsszenario ihre Vor- und auch Nachteile.


Für den Autor

Im Gegensatz zu komplexen Content Management Systemen kommt hier das Editieren von Seiten bzw. das Schaffen von Content etwas hemdsärmeliger daher. Statt eines WYSIWYG Editors bedient man sich hier häufiger einer Markdown Sprache, um Inhalte zu erstellen. Erst im Zusammenspiel mit den Vorlagen entstehen während der Generierung dann die ansprechenden eigentlichen Webseiten. Inhalt und Layout werden hier also oft getrennt betrachtet. Diese Sicht erleichtert dann auch manchmal das zur Verfügungstellen von Content, da sich der Autor auf Inhalte fokussieren kann.


gonicus.de

Auch wir haben uns für die Site www.GONICUS.de für einen solchen Weg entschieden und setzen auf Hugo.

An unserer Website kann man dabei sehen - so finden zumindest wir - , dass ein solcher Ansatz durchaus optisch ansprechende Ergebnisse liefern kann. Insbesondere die Auslieferungsgeschwindigkeit ist durch diesen Weg im Vergleich zu unserer alten CMS-basierten Lösung, bei der die Seiten erst generiert werden mussten, deutlich verbessert worden.


Zusammenarbeit an der Webseite

Bei der Wahl eines Frameworks zur Generierung von statischen Seiten stellt sich die Frage nach den Möglichkeiten der gemeinsamen Bearbeitung von Inhalten.

Wir sind hier den Weg gegangen, die Webseite wie Programmcode zu behandeln und nutzen Git zur gemeinsamen Arbeit. Mit den passenden Front-Ends für die Markdown Sprache und die Git-Verwaltung haben sich vom Marketing bis zum technischen Autor alle Beteiligten extrem schnell an diesen Weg gewöhnt.


Generierung und Deployment

Dank unserer Entwickler stand bereits eine Umgebung für Continous Build zur Verfügung. Entsprechend wird bei der Freigabe neuer Seiten oder von Änderungen über das Git direkt ein Generierungsprozess angestossen, an dessen Ende die statisch generierten Webseiten stehen, die dann automatisch auf den eigentlichen Webserver zur Auslieferung kopiert werden.


Pflege des Webservers

Die Auslieferung der Seiten übernimmt dann ein schlank installierter Nginx Webserver. Diese Konfiguration ist mit überschaubarem Aufwand zu pflegen und aktuell zu halten.

Alles in allem erleichtert die Nutzung von Hugo für uns am Ende die Pflege des Web-Angebots sogar deutlich.


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