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Newsletter April 2021


Hallo,

mitten im April “Die Zeichen stehen auf Frühling” - Wetter und Entwicklung rund um die Pandemie trüben das Bild aber noch ein wenig - und gerade jetzt, inmitten einer Zeit, in der der Digitalisierung eine so große Bedeutung für Bildung, Arbeit und Leben zukommt, wächst das Bewusstsein für digitale Souveränität. Es ist gut, dass über Datenschutz, Flexibilität und Abhängigkeit intensiv und kontrovers diskutiert wird und dass die strategische Bedeutung der Digitalisierung wahrgenommen wird. Auch wenn es immer noch zu leicht fällt, schlichte, pragmatische Entscheidungen ohne Rücksicht auf die Zukunft zu fällen, so gewinnt die Beschäftigung mit vielen Fragen rund um eine nachhaltige Digitalisierung an Fahrt. Eine dieser Entwicklungen stellt die Gaia-X Initiative dar. Um ein Teilprojekt dieser Initiative geht es heute unter anderem auch in unseren gesammelten Neuigkeiten.


Deshalb jetzt viel Spaß mit den GONews und bleiben Sie gesund!



Alfred Schröder
Geschäftsführer



Inhalt

  • Do-FOSS-Initiative führt zu Ratsbeschluss für mehr Open Source in Dortmund
  • GONICUS an Sovereign Cloud Stack Entwicklung beteiligt
  • Team News: Zwei neue Mitarbeiter im April
  • Tipp des Monats



Do-FOSS-Initiative führt zu Ratsbeschluss für mehr Open Source in Dortmund

Die Dortmunder Free and Open Source Software (Do-FOSS) Initiative setzt sich für die nachhaltige Nutzung von Freier Software in der Verwaltung der Stadt Dortmund ein. Neben der (Mit)Entwicklung eines Masterplans -Digitale Verwaltung- war man seit Jahren darum bemüht, ein Bewusstsein für das Thema bei Verwaltung, Politik und Bürgern zu schaffen.


Und nun hat der Rat der Stadt Dortmund beschlossen, dass “Wo möglich (die,; Anm. GONICUS) Nutzung von Open Source Software” erfolgen wird und “Von der Verwaltung entwickelte oder zur Entwicklung beauftragte Software der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt wird”. Gehandelt wird hier künftig getreu dem Motto “Public Money - Public Code”.


Mehr dazu finden Sie hier: https://blog.do-foss.de/


GONICUS an Sovereign Cloud Stack Entwicklung beteiligt

Der Sovereign Cloud Stack (SCS) ist ein Teilprojekt von Gaia-X. Es geht darum, unter Einsatz von Open-Source-Technologien, digital souveräne, offene und flexible Cloud-Plattformen zu schaffen und dabei die Abhängigkeit von einzelnen, marktbeherrschenden Spielern zu vermeiden. Wer auf Interoperabilität, Transparenz und Unabhängigkeit von Rechten Dritter setzen möchte, kommt auch gerade bei der Cloud um Open Source Software nicht herum.


Auch GONICUS ist an der Entwicklung dieses breit angelegten Projekts beteiligt. SCS wird dabei einen Teil der Cloud-Architektur für das bekannte Gaia-X Projekt bilden, welches u.a. vom Bund gefördert wird.


Mehr Informationen gibt es unter: https://scs.community/ oder bei GONICUS


Team News: Zwei neue Mitarbeiter im April

Auch in diesem Monat ist unser Team wieder gewachsen und wir haben doppelten Zuwachs bekommen. Zum einen gehört Sarah ab sofort zum Team im Projektgeschäft und ist dort als Technical Consultant verantwortlich für die Betreuung zentraler Management Systeme und setzt sich mit Themen wie Linux-Client Management, Puppet, Content Management und Provisioning auseinander. Zum anderen haben wir mit Denis wieder einen Langzeitpraktikanten an Bord. Er wird im Rahmen seiner Umschulung zum Fachinformatiker für Systemintegration in unserem Operations Team wertvolle Praxiserfahrung sammeln können.


Tipp des Monats

Akkulaufzeit von WLAN-Clients erhöhen


Die FritzBox ist weit verbreitet. Manches Home(Office) hat aber auch einen weiteren Access-Point neben diesem Router im Einsatz. Es kam die Frage auf, warum der Akku dort schneller leer geht als sonst.


Wann immer ein Datenpaket empfangen werden soll, unterbricht das die mögliche Zeit in der ein Smartphone sonst Strom sparen könnte. Viele nicht abschaltbare Datenpakete bei FritzBoxen dienen nur dem Mesh-Betrieb oder Kommunikation mit Power-LAN-Adaptern.


Um diese Datenpakete zu stoppen, muss ein Filter auf Bridge-Ebene eingerichtet werden. Sei es ein MikroTik-Router oder auch ein Access-Point mit OpenWRT und nftables-Paket (Nachfolger von iptables).


Die Filter-Regel hat dann folgende Protokolle zu blockieren:

HomePlug AV:
88e1
8912


Weiteres Sparpotential ergibt sich, wenn man UPnP und die Scans auf einen Webserver blockt:

UPnP: 86dd (ipv6) DST Port 1900


Webserver-Scan:

800 (ip) TCP Port 80 (Quell-MAC der FritzBox)


So sollte der Akku dann auch länger halten.


Ein Tipp von Markus

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