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Newsletter Mai 2021


Hallo,

der Mai erfreut uns in diesem Jahr nicht nur mit dem Frühling, sondern auch mit tollen Nachrichten für den Einsatz von Open Source Software in der öffentlichen Verwaltung. Die positiven Diskussionen rund um digitale Souveränität und Unabhängigkeit haben gerade in Zeiten, in denen sich Digitalisierung als so wichtig erweist, zu wichtigen Beschlüssen auf Bundesebene geführt. Neben dem Code Repository für die öffentliche Verwaltung ist da vor allen Dingen auch der Beschluss zur Gründung eines Zentrums für digitale Souveränität zu nennen. Darum und um weitere Neuigkeiten aus der OS-Welt geht es diesmal in unseren News.


Deshalb jetzt viel Spaß mit den GONews und bleiben Sie gesund!



Alfred Schröder
Geschäftsführer



Inhalt

  • Open Source Repository für die öffentliche Verwaltung
  • IT-Rat beschließt Gründung eines Zentrums für Digitale Souveränität
  • Digitale Souveränität in Kommunen
  • Team News: Ausbau der Gesundheitsvorsorge um Corona-Tests
  • Tipp des Monats



Open Source Repository für die öffentliche Verwaltung

Eine Expertengruppe aus Mitgliedern von OSBA (zu denen auch GONICUS zählt), VITAKO und zahlreichen weitere Kooperationspartnern hat im vergangenen September ein erstes Konzept für ein „Open Source Code Repository“ für die öffentliche Hand erarbeitet. Nun wird das BMI zusammen mit den Ländern Nordrhein-Westfalen und Baden-Würtemberg ein entsprechendes Repository für die öffentliche Verwaltung entwickeln. Ein großer Schritt hin zu einem “Ort” an dem künftig Code für die Verwaltung gespeichert, abgerufen und weiterentwickelt werden kann.


Und nun hat der Rat der Stadt Dortmund beschlossen, dass “Wo möglich (die,; Anm. GONICUS) Nutzung von Open Source Software” erfolgen wird und “Von der Verwaltung entwickelte oder zur Entwicklung beauftragte Software der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt wird”. Gehandelt wird hier künftig getreu dem Motto “Public Money - Public Code”.


Mehr dazu finden Sie hier: https://blog.do-foss.de/


IT-Rat beschließt Gründung eines Zentrums für Digitale Souveränität

Die Bundesverwaltung legt großen Wert auf die Unabhängigkeit von einzelnen Softwareanbietern und bemüht sich, mit einer Reihe von Maßnahmen die eigene Digitale Souveränität zu verbessern. Ein - wie wir finden - besonders wichtiger und spannender Schritt auf diesem Weg ist der Beschluss des IT-Rats zur Gründung eines Zentrums für Digitale Souveränität. Bei ZenDiS (so der Arbeitstitel) steht insbesondere der Einsatz von Open Source in der öffentlichen Verwaltung im Fokus. Wir haben auf unserer Website einen kurzer Beitrag dazu verfasst.


Der Beitrag findet sich hier: https://www.gonicus.de/aktuelles/20210517_zendis/


Digitale Souveränität in Kommunen

Unser Geschäftsführer Alfred Schröder und Lothar Becker haben, in ihren Funktionen als Vorstandsmitglieder der Open Source Business Alliance, dem Portal Urban-Digital ein Interview zum Thema digitale Souveränität in Kommunen gegeben. Sie beleuchteten darin Themen wie die Beschaffung von Software durch Behörden, die Zusammenarbeit mit Open Source Dienstleistern und auch die nicht zu vernachlässigende Akzeptanz der Nutzer.


Den vollständigen Bericht finden Sie unter: https://urban-digital.de/open-source-business-alliance-digitale-souveraenitaet/


Team News: Ausbau der Gesundheitsvorsorge um Corona-Tests

Gesundheitsvorsorge ist ein Thema, das bei GONICUS seit jeher groß geschrieben wird. Und so versuchen wir auch unsere Angestellten, in einer durch Corona geprägten Zeit, mit mehreren Angeboten zu unterstützen. Neben der massiven Kontaktbeschränkung durch die Ausweitung der HomeOffice Regelungen bieten wir nun auch eigene Corona-Tests an. Diese werden von einem extra für Schnelltests geschulten Kollegen vorgenommen und zertifiziert. Die Tests werden somit auch für Click & Meet Angebote etc. akzeptiert.


Mehr dazu hier: https://www.gonicus.de/aktuelles/20210503_gesundheitsfürsorge/


Tipp des Monats

Angular - das Webapplikationsframework


Angular ist ein leicht zu erlernendes TypeScript-basiertes Open Source Webapplikationsframework.


Um in kurzer Zeit die wichtigsten Grundlagen und Techniken zu erlernen, kann man auf eine Vielzahl von Informationen, wie zum Beispiel die offizielle Dokumentation, Bücher oder Videos zurückgreifen.

Meine Buchempfehlung hierzu istl: „Angular - Grundlagen, fortgeschrittene Themen und Best Practices“


Man erhält hier alles Wissenswerte über Angular an die Hand und kann mit Hilfe eines mitgelieferten Projektes Schritt für Schritt mitmachen.

Zusätzlich sollte man sich natürlich noch die offizielle Dokumentation zu Herzen nehmen, um einige Sachen nachzulesen. https://angular.io/docs


Falls man sich später gerne mehr mit dem Thema RxJS beschäftigen möchte, hier noch ein Tipp: https://www.learnrxjs.io/


Was benötigt man für Angular? 1. Einen Editor, z.B Visual Studio Code 2. Eine Paketverwaltung mit Node.js und NPM


Wie beginnen wir ein neues Angular Projekt einzurichten? Sobald uns node und npm ordnungsgemäß bereitstehen, beginnen wir mit der Installation der Angular CLI - das offizielle Tool für Angular - und folgen so einer konsistenten Struktur.


Angular CLI global per Kommandozeile installieren: npm install -g @angular/cli


Neues Angular Projekt anlegen: ng new angular-project-name


Nachdem man alle folgenden Fragen beantwortet hat, ist das Angular Projekt fertig eingerichtet.


Was folgt als Nächstes?

Ein Angular Projekt besteht aus Komponenten, somit wäre der nächste Schritt eine Komponente im Projekt anzulegen.

Dies können wir mit folgendem Befehl machen ng generate component my-first-component und haben dann ein fertiges Projekt mit dem wir starten können.


Die Anwendung können wir nun mit einem der beiden Befehle starten: ng serve oder npm start


Wer sich nun nicht sicher ist, ob er alles richtig gemacht hat, kann dies mit einem Unit-Test überprüfen: ng test


Ein Tipp von Lara

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