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Ein Umschulungspraktikum in der Operationsabteilung

Christian ist seit Februar 2022 bei GONICUS. Er absolviert ein 9-monatiges Praktikum im Rahmen seiner Umschulung zum Fachinformatiker für Systemintegration. Hier gibt er Euch einen Einblick in einen Tag als Umschulungspraktikant in der Operationsabteilung (07:30 Uhr bis 16:00 Uhr).

Fragen an Christian

Christian, wie würdest du deinen Job in einem Satz beschreiben?

Die vielfältigen Aufgaben machen Lust auf mehr.

Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?

Operations Arbeit

Ich habe die Möglichkeit im Homeoffice zu arbeiten und nutze sie auch gern. In der Abteilung Operations, in der ich eingesetzt werde, nutzen wir einen dauerhaften digitalen Konferenzraum. So können wir die kurzen Wege, wie es sie im Büro gäbe, sehr gut ersetzen. Hier können durch Screensharing wunderbar Prozesse gezeigt und unterstützt werden.

Welche Berufsausbildung hast du gemacht bzw. wie bist du zu GONICUS gekommen?

Im Laufe meiner schulischen Umschulung ist ein Praktikum vorgesehen. Auf der Suche nach einem Praktikumsplatz habe ich stets nach einen Betrieb Ausschau gehalten, der verstärkt mit Linux arbeitet und dabei bin ich auf die GONICUS gestoßen. Die Expertise, sowohl in Linux als auch in der Open-Source-Landschaft, haben mich überzeugt.

An welchen Themen arbeitest du momentan?

Angefangen bei zyklischen Healthchecks über das Aufsetzen von personalisierten Maschinen bis hin zur Erarbeitung und Hilfestellung bei neuen Serverumgebungen. In jede neue Aufgabe werde ich sorgsam eingearbeitet, um sie dann sicher selbstständig lösen zu können. Glücklicherweise kann ich dabei auf ausführliche Dokumentationen zurückgreifen oder natürlich auch Rat bei den Kollegen einholen.

Was schätzt du an GONICUS am meisten?

Die allseitige Unterstützung: Sowohl die Kollegen innerhalb der Abteilung im täglichen Betrieb, die mir Einblick gewähren und für meine Fragen stets offen sind, als auch das Interesse von Kollegen außerhalb der Abteilung, die fragen, ob ich Unterstützung brauche, sowohl im Betrieb als auch mit der Umschulung selbst. Ich fühle mich sehr gut aufgehoben und vor allem als vollwertiges Mitglied der GONICUS.

Was sind deine Tipps für zukünftige Bewerber?

Wenn ihr bis jetzt nur in der Umschulung mit Linux zu tun hattet, braucht ihr trotzdem keine Angst zu haben. Der Umgang mit Linux und die Kommandos sind wesentlich einfacher als gedacht. Grundsätzlich wird man, wie bereits erwähnt, gut unterstützt. Also keine falsche Scheu!

Ein Tag als Umschulungspraktikant im Operations

07:30 Uhr

Nachdem ich die Katzen versorgt habe, gönne ich mir als Frühaufsteher ein gemütliches Frühstück und setze mich mit einer Kanne Tee oder Kaffee bewaffnet an meinen Tisch. Erstmal verschaffe ich mir einen Überblick über anstehende Termine im Laufe des Tages, lese E-Mails, erkundige mich nach neuen Sicherheitsbedenken und Problemen, die für mich relevant sein könnten.

08:30 Uhr

Heute nehme ich einen wöchentlichen Healthcheck für einen unserer Kunden in Arbeit. Zuerst baue ich VPN- und SSH-Verbindungen auf, um remote in die Serverumgebung des Kunden zu gelangen. Dort sammle ich mithilfe eines Scripts die notwendigen Informationen und werte sie anschließend aus. Das Ergebnis teile ich dem Kunden mit und gebe ihm gegebenenfalls eine Handlungsempfehlung.

10:00 Uhr

Im Ticketsystem eines Forschungsinstituts betreue ich die Verwaltung von Gitlab-Gruppen und erledige hier kleinere Aufgaben wie z.B. die Vergabe oder Wiederherstellung von Zugriffsrechten.

11:00 Uhr

Das Operations-Meeting steht an. Dafür findet sich die gesamte Abteilung in einem digitalen Konferenzraum zusammen. Nacheinander gehen die Webcams an und man kann den Kolleginnen und Kollegen tatsächlich wieder zuwinken. Die Punkte des letzten Meetings werden kurz wiederholt, anstehende Termine aller Kolleginnen und Kollegen wie Kundengespräche oder Workshops weitergeben und dann gehen wir die vorher gesammelten Punkte der Agenda durch. Zwischendurch stößt eine meiner Katzen als besonderer Gast dazu. Dann wird ein neuer Kunde vorgestellt, die Anpassung eines Bearbeitungsprozesses besprochen und zuletzt der Zwischenstand eines internen Projekts vorgestellt.

12:00 Uhr

Mittagspause! Ich hatte am Abend zuvor genug gekocht, sodass ich das Essen schnell aufwärmen kann und damit raus auf den Balkon gehen und dabei etwas Sonne tanken kann.

12:45 Uhr

Die 15 Minuten längere Pause hänge ich hinten dran, die Sonne hat gut getan. Gerade teilt eine Kollegin ihren Bildschirm - sie ist auf Fehlersuche in einem Mailserver. Mehr Augen sehen mehr und nach kurzer Zeit ist der Fehler tatsächlich gefunden und ich verfolge, wie die Kollegin ihn behebt.

14:00 Uhr

Gemeinsam mit einem Kollegen erarbeiten wir a la pair programming Methoden, wie wir einheitliche, aber spezifische configs zusammenstellen können, um mögliche zukünftige Probleme besser ausschließen zu können. Die Arbeit macht sehr viel Spaß und wir machen dabei wichtige Fortschritte und gewinnen ein besseres Gefühl für die Feinheiten der neuen configs.

16:30 Uhr

Durch die Arbeit an den configs haben der Kollege und ich die Zeit aus dem Blick verloren. Wir verabschieden uns beim Rest des Teams und machen dann Feierabend. Wir müssen uns zum Glück nicht um den möglichen Verkehr sorgen, denn wir sind beide im Homeoffice. Morgen werden wir vermutlich nicht an den configs weiterarbeiten, da wir für den Tag andere, aber ebenfalls spannende Aufgaben auf dem Zettel haben.

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